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Unwetter wütete über Beggingen

Erstellt von Sibylle Meier | |   Beggingen

Während die Schweizer Fussballer das türkische Tor stürmten, tobte am letzten Sonntag ein Unwetter. Ein heftiger Wirbelwind, manch einer sprach sogar von einem kleinen Tornado, fegte über das Randendorf. Die Spuren, die er von der Burkhalde über Löbere und an der Randenstrasse hinterliess, offenbarten ein heftiges Chaos, ein eingestürzter Schopf, abgeknickte und entwurzelte Bäume, zum Teil bis zu 30 Zentimeter dick, klaffende Löcher in mehreren Dächern und gekappte Telefonleitungen. Nach und nach sammelten sich Anwohner, es gab viel zu berichten und zu organisieren, denn die aufgerissenen Löcher in den Dächern mussten abgedeckt werden, kündeten doch weitere dunkle Wolken erneuten Niederschlag an.

Ein zaghafter Regenbogen und Vogelgezwitscher begrüssten den Morgen danach, der Bach hatte sich wieder beruhigt und die dickflüssige Brühe vom Vorabend war wieder ausgedünnt. Einzig die Schopfruine, abgesplitterte Baumstrünke und ein Gewirr von Baumstämmen und Ästen, Ziegeln und anderen Gegenständen zeugten vom Geschehen des Vorabends. Das Aufräumen, zum Teil mit grossem Gefährt, konnte beginnen. (MW)

 

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