Der lokale Forstdienst und Mitarbeiter des Kantonsforstamtes haben in den letzten Tagen im ganzen Kanton Schaffhausen nach weiteren Eichenprozessionsspinnerraupen und deren Gespinstnestern gesucht. Es wurden insbesondere Waldspielplätze, Grillplätze, sowie weitere, stark frequentierte Plätze und Wege in Eichenbeständen sorgfältig auf die Präsenz des Eichenprozessionsspinners untersucht. In den Gemeinden Neunkirch und Trasadingen wurden weitere, jedoch eher kleinfächige Vorkommen bestätigt. Ferner gab es zusätzliche Funde in den Gemeinden Gächlingen, Siblingen und Löhningen. In den weiteren eichenreichen Waldgebieten des Kantons wurden noch keine Befälle durch Raupen des Eichenprozessionsspinners festgestellt. In stark befallenen Wäldern wurden vorsorglich zwei Wanderwegabschnitte gesperrt. Dies betrifft die Gebiete Birchbühl, Pflumm und Aachbühl bis Buechebrunne. Dies ist auf map.geo.admin.ch unter Sperrungen Wanderwege genau ersichtlich. Entsprechende Umleitungen sind vor Ort signalisiert. Für Waldspielgruppen werden, wo nötig, Alternativen geprüft. Es wird weiterhin davon abgeraten, die befallenen Gebiete zu betreten. Die Raupen besitzen giftige Brennhaare, die bei Hautkontakt schmerzhaften Ausschlag und Atemnot auslösen können. Die Brennhaare bleiben zudem über mehrere Jahre giftig und können durch den Wind verfrachtet werden. Eine Bekämpfung im Wald ist aktuell nicht möglich. Bis zur Verpuppung der Raupen ca. Ende Juni kann die Belastung durch Brennhaare noch zunehmen. Wir bitten die Bevölkerung, entsprechende Vorsichtsmassnahmen zu beachten und sich entsprechend zu schützen. (Kantonsforstamt Schaffhausen)


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